Kunstwerke

Unter Dampf
Gehrmann ist kein hoffnungsloser Nostalgiker, kein wehmütiger Anhänger der Dampf-Ära. „Die Zeit ist vorbei. Alles andere ist künstliches Herbeisehnen.” Für ihn zählt der Spaßfaktor beim Malen, beim Gucken. „Vor allem ältere Semester haben Bezug zu den Bildern.” Malender Bahn-Chronist ist er. Nicht nur in Mülheim. „Ich weiß gar nicht, wie oft ich die Hohenzollernbrücke mit Dom und Hauptbahnhof gemalt habe.” *
Industriedenkmäler
Unterm Dach hat Gehrmann seinen „Talentschuppen”. Um sich Farbkästen, Pinsel, einen Vitrinenschrank voller Lok-Bücher und Pläne, fertige und halbfertige Bilder. Zehn, 15 Bilder entstehen pro Jahr an dem ausladenden Arbeitstisch. Echte Gehrmanns gibt's nur in 40 mal 50 und 50 mal 60 cm, voraus geht stets die Grundsatzentscheidung: „Kleiner Block, großer Block."
Auftragsarbeiten
Auch Strecken am Rhein, den Hamburger Hafen oder legendäre Züge wie den „Rheingold”. Dieses Jahr sind die Motive entstanden. „Den Speisewagen von innen mit Passagieren” hat er gemalt und eine Vision – eines Tages, sagt er, wird er mal die Familie oder Freunde im Rheingold platzieren.*
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Paul Gehrmann

* Textauszüge: WAZ Mülheim, 22.12.2008, Jörn Stender,
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